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KI bei Amazon: Neue Tools, neue Möglichkeiten

Künstliche Intelligenz hält aktuell in immer mehr Bereiche des E-Commerce Einzug – auch bei Amazon. Der Marktplatz erweitert seine Plattform zunehmend um KI-gestützte Funktionen, die Prozesse vereinfachen und Aufgaben automatisieren sollen.

Viele dieser Tools können den Arbeitsalltag zwar erleichtern, befinden sich jedoch noch in einer frühen Entwicklungsphase und liefern derzeit nicht immer zuverlässige oder fehlerfreie Ergebnisse. Im Folgenden haben wir die wichtigsten aktuellen Entwicklungen und News rund um KI bei Amazon für Sie zusammengefasst.

KI-Dashboard für automatische Listing-Änderungen

Amazon erweitert seine Infrastruktur und bündelt mit dem neuen Dashboard „Angebotsänderungen überprüfen“ alle von Amazon initiierten Änderungen der letzten 60 Tage an einem zentralen Ort. Die bisherige Excel-Funktion wird damit ersetzt.

KI-generierte Inhaltsvorschläge

Amazon spielt KI-generierte Inhaltsvorschläge aus, wenn potenziell falsche oder richtlinienwidrige Inhalte erkannt werden. Marken können diese genehmigen oder ablehnen – reagieren sie nicht innerhalb von 14 Tagen, wird der Vorschlag automatisch veröffentlicht. Feedback kann bis zu 60 Tage nachverfolgt werden.

Während Amazon seine Prozesse mit KI weiter automatisiert, sollten die vorgeschlagenen Änderungen unbedingt sorgfältig geprüft werden, da die KI-Vorschläge derzeit noch fehleranfällig sind.

Amazon plant AI-Content Marketplace

Amazon plant laut Berichten einen Marktplatz, über den KI-Unternehmen Inhalte wie Texte, Bilder oder Videos gezielt lizenzieren können.

Damit rückt die Frage in den Fokus, wie Inhalte künftig genutzt werden dürfen und welche Rechte Unternehmen an ihrem Content behalten. Perspektivisch kann das auch Auswirkungen auf Produkttexte, Listings oder Marketingmaterialien haben.

Noch steht vieles nicht final fest. Klar ist jedoch: Content entwickelt sich zunehmend zu einem strategischen Vermögenswert.

Starke neue Marken an unserer Seite

Während andere laut sind, macht ICONIC in Q1 still und heimlich riesige Sprünge und erweitert den Kundenstamm im Mittelstand mit starken Partnern:

Medion, Zwilling, New Era, Duravit und Bosch Tiernahrung zählen ab sofort zu den Marken, die wir auf Amazon weiterentwickeln dürfen.

Wir freuen uns auch hier in Zukunft alle Kunden über unsere Networking Events zu verbinden.

KI-Kennzeichnungspflicht ab 2026: Das gilt jetzt für Unternehmen & Amazon

KI-Kennzeich- nungspflicht ab 2026: Das gilt jetzt für Unternehmen & Amazon

Ab August 2026 wird es ernst: Die EU führt mit Art. 50 der KI-Verordnung eine Pflicht zur Kennzeichnung von KI-Inhalten ein.

Was heißt das für Unternehmen?
Immer dann, wenn Inhalte überwiegend durch KI erstellt wurden und wie „menschlich gemacht“ wirken, müssen sie als KI-generiert gekennzeichnet werden.

Keine Kennzeichnung ist nötig:

  • wenn KI nur als Unterstützung dient und der Mensch den Inhalt maßgeblich prägt
  • bei rein interner oder privater Nutzung

Achtung: Verstöße können teuer werden – bis zu 15 Mio. € oder 3 % des Jahresumsatzes.

 KI-Kennzeichnung auf Amazon: Was wahrscheinlich kommt

Für Amazon gibt es aktuell noch keine offizielle Regelung zur Kennzeichnung von KI-Inhalten im Kontext der KI-VO. Es ist jedoch sehr wahrscheinlich, dass die Plattform ihre Richtlinien entsprechend anpassen wird – insbesondere bei Produktbildern, Texten und A+ Content.

Denkbar sind strengere Vorgaben zur Vermeidung irreführender Inhalte sowie technische Lösungen wie Metadaten oder Kennzeichnungen im Hintergrund.

Seller sollten sich daher darauf einstellen, dass KI-generierte Inhalte künftig stärker geprüft und reguliert werden

Fazit:
Die Kennzeichnungspflicht greift immer dann, wenn KI-Inhalte maßgeblich erstellt. Unternehmen sollten jetzt klare Regeln und Prozesse schaffen, um rechtssicher zu bleiben, auch im Hinblick auf Plattformen wie Amazon, wo künftig strengere Vorgaben und Kontrollen zu erwarten sind. Wer sich früh vorbereitet, vermeidet Risiken und bleibt wettbewerbsfähig.

Amazon Update: Shoppable Collections endet – A+ Content erhält Quality Score

Amazon Update: Shoppable Collections endet – A+ Content erhält Quality Score

Amazon hat im A+ Content Manager zwei Änderungen angekündigt, die unmittelbar relevant sind:

Shoppable Collections wurde am 27. Februar 2026 eingestellt

Das Modul wird vollständig von den Produktdetailseiten und aus dem A+ Content Manager entfernt.
Bereits hochgeladene Assets bleiben in der Medienbibliothek erhalten.

Wichtig:
Ist eine Brand Story veröffentlicht, wird diese automatisch angezeigt.
Ohne veröffentlichte Brand Story entsteht seit dem 27.02. eine sichtbare Lücke im „Von der Marke“-Bereich.

Content Quality Analysis startet (Beta)

A+ Inhalte werden künftig wöchentlich bewertet – nach:

  • Lesbarkeit
  • Informationsvollständigkeit
  • Visuelle Darstellung
  • Conversion-Wirksamkeit

Seiten erhalten ein Rating („Verbesserungsbedarf“ oder „Erfüllt die Standards“) sowie priorisierte Empfehlungen.

Was jetzt wichtig ist:
Prüfen, ob eine Brand Story auf allen relevanten ASINs live ist und bestehende A+ Inhalte im Hinblick auf die vier Bewertungsdimensionen überprüfen.

Bei Fragen oder wenn Unterstützung benötigt wird, melden Sie sich gerne.

Umstellung bei Sponsored Brands: Auswirkungen auf Creatives und Listings

Amazon ersetzt ab März das bisherige Format „Sponsored Brands – Produktkollektionen“ durch „Sponsored Brands-Kollektionen“.

Bestehende Kampagnen bleiben aktiv und können weiterhin optimiert werden. Im bisherigen Format lassen sich jedoch keine neuen Anzeigengruppen mehr erstellen. Die Umstellung erfolgt schrittweise.

Wesentliche Änderungen im Überblick:

  • 3–10 Produkte pro Anzeige (statt bisher 3)
  • Dynamische Produktauswahl durch Amazon KI oder manuelle Auswahl möglich
  • Hervorhebung relevanter Produktdetails wie Bewertungen
  • Kein verpflichtendes Lifestyle-Bild
  • Kein individueller Anzeigentitel mehr im bisherigen Sinne

Im Zuge der Umstellung werden Inhalte stärker direkt aus den jeweiligen Listings verwendet. Individuelle Creative-Elemente wie Custom Headlines oder separate Bildmotive stehen in dieser Form nicht mehr im Vordergrund.

Bedeutung für Werbetreibende:
Die Qualität des Listings wirkt sich künftig noch direkter auf die Anzeigenwirkung aus. Titel, Bilder, Bullet Points und A+ Content sollten daher nicht nur aus SEO-Sicht, sondern auch im Hinblick auf Sponsored Brands überprüft werden.

Eine rechtzeitige Überprüfung bestehender Listings ist empfehlenswert – insbesondere bei stark beworbenen ASINs.

Ostern: Brand Store und Custom Landing Pages

Ostern steht vor der Tür
Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, Ihren Store auf Osterkäufer vorzubereiten. Prüfen Sie Ihren Lagerbestand, optimieren Sie Listings mit saisonalen Keywords wie „Osterdekoration“ oder „Ostergeschenke“ und setzen Sie auf hochwertige, festliche Bilder. Ergänzt durch Aktionen wie Coupons oder Blitzangebote und eine saubere Versandstrategie holen Sie das Maximum aus der Frühjahrssaison heraus.

Sehr gerne unterstützen wir Sie dabei – von der Strategie bis zur operativen Umsetzung.

Brand Store nicht vergessen
Auch Ihr Amazon Brand Store sollte für Ostern angepasst werden: saisonale Banner, thematische Kategorien und passende Bildwelten sorgen für Wiedererkennung, längere Verweildauer und höhere Conversion-Rates.

👉 Beispiel: LEGO Ostergeschenke

Custom Landing Pages auf Amazon – für viele noch unbekannt
Für viele Marken noch weitgehend unbekannt sind Custom Landing Pages auf Amazon. Diese können ausschließlich über einen Amazon Advertising Ansprechpartner angelegt werden. Offizielle Kosten nennt Amazon nicht – die Investition ist entsprechend hoch.
Der große Vorteil: Es kann eine frei gestaltete Landingpage direkt auf Amazon erstellt werden, auf die gezielt Werbung geschaltet und direkt verlinkt werden kann.

👉 Beispiel: LEGO Star Wars Smart Play

Aktualisierung: Gebühr für digitale Dienstleistungen zum 20. März 2026

Amazon aktualisiert zum 20. März 2026 die Gebühr für digitale Dienstleistungen. Für Unternehmen mit Sitz in Deutschland bedeutet das: Wer in den Amazon-Stores Frankreich, Italien oder Spanien verkauft, muss ab diesem Datum mit höheren Gebühren rechnen.

Die Gebühr dient zur Abdeckung staatlicher Digitalsteuern (DST) und wird als 3 %-Aufschlag auf die Gebühren für Verkaufen bei Amazon berechnet. Für Verkäufe im französischen Store kommt zusätzlich ein 3 % Aufschlag auf die FBA-Gebühren hinzu.

Amazon begründet die Anpassung damit, die Gebührensätze enger an die zugrunde liegenden Kosten bzw. den jeweiligen DST-Steuersatz im Verkaufsland anzulehnen. Ab dem 20. März ist die Gebühr auch im Einnahmenrechner einsehbar.

Access the Amazon DSP
Case Study

Access the Amazon Expansion Case Study

Logo von Duravit - Kunde von ICONIC Sales

Mit einer klar definierten Funnel-Strategie steuern wir gezielt entlang der gesamten Customer Journey – von Awareness über Consideration bis zur Conversion. Dabei verbinden wir präzises Keyword-Targeting, programmatische DSP-Kampagnen und kontinuierliche Optimierung der Gebotsstrategien, um maximale Effizienz zu erreichen.

Durch intelligente Kampagnenstrukturierung und Cross-Market-Datenanalyse konnten wir Duravit in den wichtigsten europäischen Märkten signifikant voranbringen. Die Folge: deutlich gesteigerte Sichtbarkeit, höhere Relevanz in den Suchergebnissen und substanzielles Umsatzwachstum bei gleichzeitig verbesserter Werbeeffizienz.

Duravit beweist: Wer auf Amazon erfolgreich sein will, braucht mehr als Budget – er braucht eine Strategie, die Marke, Daten und Performance perfekt verbindet.

Logo von Science in Sport - Kunde von ICONIC Sales

Nach einer umfassenden Analyse optimierten wir die Produktstrukturen, führten eine konsistente Parent-Child-Logik ein, lokalisierten Inhalte sprachlich und kulturell und entwickelten eine marktspezifische Amazon Advertising-Strategie. Durch angepassten Content, optimierte Listings und datengetriebenes Performance Marketing steigerten wir Sichtbarkeit, Conversion und Profitabilität messbar.

Das Ergebnis: +23 % Umsatzwachstum (YoY), 25 % geringere Werbekosten und eine deutlich gesteigerte Markenpräsenz in allen Zielmärkten. Science in Sport und PhD sind heute auf Amazon europaweit als Premium-Player im Bereich Sports Nutrition etabliert.

Dieser Case zeigt, wie ICONIC als Amazon Full-Service Agentur internationale Marken mit Strategie, lokalem Know-how und messbarer Performance erfolgreich skaliert – und aus Herausforderungen echte Wachstumsgeschichten macht.

Logo von moloko - Kunde von ICONIC Sales

Das Ergebnis ist ein unverwechselbarer Amazon Brand Store, der MOLOKO emotional und visuell erlebbar macht. Hochwertige Produktfotografie, mutige Farben und dynamisches Layout treffen auf präzise Amazon Content Creation – von A+ Inhalten bis zu verkaufsstarken Texten. Jeder Touchpoint wurde so gestaltet, dass er Marke und Produkt gleichermaßen stärkt.

Ergänzt durch datenbasiertes Performance Marketing und kontinuierliche SEO-Optimierung steigerten wir Reichweite, Sichtbarkeit und Conversion Rate nachhaltig.

Heute präsentiert sich MOLOKO auf Amazon als echte Lifestyle-Brand – modern, ästhetisch und performanceorientiert.

Für ICONIC SALES ist das Projekt ein Paradebeispiel dafür, wie starke Marken durch kreative Inszenierung und datengetriebene Strategie auf Amazon wachsen – und zeigen, dass ein erfolgreicher Auftritt weit über Produktfotos und Listings hinausgeht.

Logo von JAKO - Kunde von ICONIC Sales

Wir steuern mit JAKO Amazon komplett – von Content Creation und Brand Store Design über Advertising (PPC & DSP), Account- & Business Development bis hin zu maßgeschneiderten Händler-Integrationsstrategien. Unser Ziel: maximale Markenpräsenz, effiziente Werbekosten und eine kanalübergreifend konsistente Markenführung.

Durch datengetriebene Analyse, markengerechte Content-Optimierung und präzises Performance Marketing konnten wir die Sichtbarkeit und den Umsatz nachhaltig steigern – und gleichzeitig ein stabiles, profitables Setup schaffen, das Händlern und Marke gleichermaßen zugutekommt.

Das Ergebnis: JAKO ist heute eine der führenden deutschen Sportmarken auf Amazon – mit professionellem Auftritt, starker Conversion-Rate und klarer Markenidentität.

Der Case zeigt, wie ICONIC SALES mittelständische Marken dazu führt, ihr volles Potenzial auf Amazon zu entfalten – mit Strategie, Kreativität und messbarer Performance.

Logo von Paramount - Kunde von ICONIC Sales

Stefan Gutheil, Gründer und CEO von ICONIC, äußert sich stolz zum Neukundengewinn: „Die Zusammenarbeit mit Paramount markiert einen wichtigen Meilenstein für ICONIC. Es bestätigt nicht nur unsere Kompetenz im digitalen Handel, sondern stärkt auch unser Engagement, weltbekannte Marken auf den größten Online-Plattformen erfolgreich zu präsentieren. Wir sind begeistert, mit einem so renommierten Partner wie Paramount zusammenzuarbeiten und freuen uns darauf, gemeinsam neue Erfolgsgeschichten zu schreiben.“ ICONIC setzt sich damit weiterhin an die Spitze des digitalen Handels im Bereich der Amazon Agenturen, indem es maßgeschneiderte Lösungen und strategische Beratung für große Marken bietet, um deren Online-Präsenz und Verkaufserfolg zu maximieren.